2009
Oktober 2008 :: Von Saft und Leid
Der Oktober begann recht hart mit der Beerdigung einer guten Freundin. Noch ein Jahr später kommt man mit der Tragweite des Geschehenen nicht klar und sucht Antworten. Wie der Herbst selbst immer wieder neu den Tod ins Land bringt, so war für mich der Oktober ein ziemlich harter Monat: Das Studium ging wieder los, es hieß immer noch Abschied nehmen und dazu kam der Streß, der scheinbar immer größer wurde. Bei Freunden aus der Gemeinde und der FTH konnte man Kraft tanken und auch die schönen Seiten des Herbstes entdecken. Das neue Semester begann mit Hebräisch – schließlich hatte ich den Intensiv-Kurs vom September nach kurzer Zeit abbrechen müssen – und vielen neuen Gesichtern an der FTH. Die bekannteren Gesichter waren noch mit Trauer gezeichnet und die ermutigende Leidenschaft, die uns alle noch im ersten Jahr begleitet hatte, schien abgefallen.
Nichtsdestotrotz war die SAFT (Semesteranfangsfreizeit) ein Höhepunkt des Oktobers, wo es neben guten Gesprächen auch Zeiten für die persönliche Ruhe gab und natürlich auch jede Menge Spaß. Eine neue Freundschaft, die mich im nächsten Jahr etliches lehren sollte, begann ebenfalls hier. So war der Oktober und Herbst nicht nur von Tod, sondern auch von neuem Leben gekennzeichnet, aber seht selbst:
August 2008 :: Hier starb eine Linde
Das letzte Jahr begann für mich erst im August. Griechisch vorbei, Hebräisch-Intensiv-Kurs in Marburg stand vor der Tür und irgend eine mit fremde aber stark beklemmende Müdigkeit war fortan mein ständiger Begleiter. Erst später sollte sich herausstellen, was dies war, das mich Nachts nun nicht mehr ruhig schlafen lies.
Doch bevor ich all das herausgefunden habe, war die vorlesungsfreie Zeit gefüllt mit Grillen bei Freunden und dem ernsten Bestreben Ruhe zu bewahren. Den intensiven Kurs in Marburg habe ich leider nicht abschließen können, dafür sind einige meiner Freunde gut durchgekommen und konnten dadurch das folgende Jahr ohne Siebenthal – unseren Hebräisch-Professor – verbringen.
Ohne Bilder, aber an der Zeit gemessen umso wichtiger, war das Spiel World of Warcraft, welches ich im August wieder anfing zu spielen. Leider war die Kamera neu und noch nicht im Urlaub in SüdTirol im Einsatz, weswegen davon leider Bilder fehlen. Aber im Dezember wurden dann umso mehr Bilder der prächtigen tiroler Landschaft gemacht.