Oktober 2008 :: Von Saft und Leid
Der Oktober begann recht hart mit der Beerdigung einer guten Freundin. Noch ein Jahr später kommt man mit der Tragweite des Geschehenen nicht klar und sucht Antworten. Wie der Herbst selbst immer wieder neu den Tod ins Land bringt, so war für mich der Oktober ein ziemlich harter Monat: Das Studium ging wieder los, es hieß immer noch Abschied nehmen und dazu kam der Streß, der scheinbar immer größer wurde. Bei Freunden aus der Gemeinde und der FTH konnte man Kraft tanken und auch die schönen Seiten des Herbstes entdecken. Das neue Semester begann mit Hebräisch – schließlich hatte ich den Intensiv-Kurs vom September nach kurzer Zeit abbrechen müssen – und vielen neuen Gesichtern an der FTH. Die bekannteren Gesichter waren noch mit Trauer gezeichnet und die ermutigende Leidenschaft, die uns alle noch im ersten Jahr begleitet hatte, schien abgefallen.
Nichtsdestotrotz war die SAFT (Semesteranfangsfreizeit) ein Höhepunkt des Oktobers, wo es neben guten Gesprächen auch Zeiten für die persönliche Ruhe gab und natürlich auch jede Menge Spaß. Eine neue Freundschaft, die mich im nächsten Jahr etliches lehren sollte, begann ebenfalls hier. So war der Oktober und Herbst nicht nur von Tod, sondern auch von neuem Leben gekennzeichnet, aber seht selbst: