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Zerbrechlich – und der lange Fall zurück zur Erde

Wer C.S. Lewis als Kind (vor-)gelesen (bekommen) hat, der sehnte sich sicherlich bei winterlichem Schneefall nach der gemütlichen Teestube des Faunen Tumnus, nach brüderlicher Einigkeit wie Lucy, Susan und Peter oder nach den honig-roten Sonnenuntergängen, die man nur auf den Fahrten mit der Morgenröte genießen kann. Wie schafft dies C.S. Lewis? In einem Vortrag unseres neuesten Dozenten Jan-Carsten Schnurr über “Wahrheit” im Fach “Apologetik”, bemerkte dieser, dass C.S. Lewis in allen seinen Werken (die trotz der Tiefe immer noch Kinderbücher bleiben!) seinen Schwerpunkt auf die Sehnsucht legt. Sehnsucht ist nach Schnurr das tragende Moment von Lewis’ Wahrheitsfindung, – die Sehnsucht in den Westen zu fahren, bis ans Ende der Welt; die Sehnsucht endlich Aslan zu sehen, am Ende der Zeit; die Sehnsucht aus dem Königspalast der Hauptstadt Narnias’ aus, übers Meer zu schauen …
Dieser Vortrag hat mich neben der erfrischenden Redundanz des Dozentens, insbesondere dadurch getroffen, da ich der These vollkommen zustimmen konnte. Doch, warum trafen mich die Worte des Lewis stärker, als die des Tadd Williams, oder David Eddings? Jeder Autor berührt uns anders, natürlich auch je nach Moment und Situation abzuschätzen, in der wir seine Worte lesen. Dies fällt mir besonders und stärker noch als bei Büchern, in der Welt der Musik auf. So wie ich einmal schrieb: “Meine Seele atmet Musik”, oder? Da verbindet man besondere Momente mit einzigartigen Liedern, oder Eindrücke und Gefühle mit einer bestimmten CD.

Im – ich denke – Jahr 2000 wurde ich durch meinen Bruder mit Jars of Clay in Berührung gebracht. Damals mit “Much Afraid“, das bis heute noch mein Lieblingsalbum ist. Seit Ende April ist jetzt das neueste Album von JoC draußen: The long fall back to earth.

(aufgrund einer Security-Bestimmung kann man den Rotator nicht direkt von der jars-of-clay Homepage einbinden. In besserer Quali findet man ihn mit der Musik auf www.jarsofclay.com)

Das neue Album mit 14 vollen Tracks überraschte mich zuerst mit dem Anklang an 80ziger Beats und den nicht noch so vollen Soundteppich, wie etwa bei “Good Monsters”. Textlich passt sich Tlfbte wieder an die ersten CDs, wie “Much Afraid” oder “If I left the zoo” an und begeisterte mich damit sehr. Boy – Lesson one stach dabei heraus und erinnerte mich an “Frail”:

Lesson one – do not hide
Lesson two – there are right ways to fight
And if you have questions
We can talk through the night

So you know who you are
And you know what you want
I’ve been where you’re going
And it’s not that far
it’s too far to walk
But you don’t have to run
you’ll get there in time

Lesson three – you’re not alone
Not since I saw you start breathing on your own
You can leave, you can run, this
will still be your home

So you know who you are
And you know what you want
I’ve been where you’re going
And it’s not that far
it’s too far to walk
But you don’t have to run
you’ll get there in time
Get there in time

In time, to wonder where the days have gone
In time, to be old enough to
wish that you were young
When good things are unraveling,
bad things come undone
You weather love and lose your innocence

There will be liars and
thieves who take from you
Not to undermine the consequence
But you are not what you do
And when you need it most
I have a hundred reasons why I love you

If you weather love and lose your innocence
Just remember – lesson one

Ich möchte euch einfach mal ermutigen, sich die Musik reinzuziehen. Genug Previews gibts bei amazon.com – die kompletten Alben auf youtube.com oder imeem.com.

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