Die christliche Landschaft ist ja bekanntlich weit und … komisch. Lebte der Psalmist noch heute, so würde er wohl sagen: “Deine Gnade reicht von Benny Hinn bis Paul Washer und ist neu an jedem Sendetermin von Joyce Meyer!”.
John Crowder – http://www.thenewmystics.com/
Als Student der Theologie würde ich gerne tiefer einsteigen, mehr begreifen und dann meinen Freunden auch bessere Antworten geben, warum manche Menschen soetwas behaupten können (und damit dann auch noch durchkommen… Psalm 10?) Aber das hört ja nicht bei extremen Charis auf, … sondern geht die gesamte theologische Palette entlang. Und dass Anfragen betreffend christlicher Themen aus meinem Freundeskreis dann bei mir im Postfach landen, ist aufgrund meines Studienfaches sicherlich ersichtlich. Gerade letzte Woche habe ich erst eine eMail zum Thema “Sex vor der Ehe” beantwortet und die über Prädestination und den dann vermeintlichen (Un-)Sinn der Evangelisation muss noch bearbeitet werden.
Natürlich freue ich mich darüber, dass sich Freunde bei mir melden und nachfragen, wie “das denn nun sein kann, dass sich die Frau ihr Heil durch Gebären verdienen soll?”. Leider fühle ich mich dann oft unzulänglich vorbereitet, … eine letztendlich korrekte Antwort zum Thema Calvinismus kann ich nämlich nicht anbieten und zugegebenermaßen bin ich in Sachen der charismatischen Geistesgaben wie das “Umfallen und Lachen im Geist” sehr subjektiv geprägt und voreingenommen. Aber sich nur zu sagen: “Dann studier’ ich einfach mehr und werde der “theologos superia gießen” (TSG, haha)”, das bringt es ja auch nicht, …
So zum beispiel die letzte Wochen: Während des Studiums der Konfessionskunde und Kirchengeschichte verzweifelte ich zwischenzeitlich wegen der unglaublichen Entwicklungen unserer Kirchen. Es erscheint mir so unsinnig fremd, wie Leute derart komische Theologie vertreten konnten, dass ich darüber vergesse, dass es auf dem heutigen “Markt der Möglichkeiten” mindestens ebensoviele Strömungen gibt (was es ja keinesfalls besser mach!). Nur wird heuer wohl kaum jemand aufgrund seines Abendmahlverständnisses umgebracht… (zumindest nicht leiblich). – wenn ich mir dann aber “oing-oing”-Crowder anschaue, frage ich mich, ob eine gewisse Form der Inquisition nicht doch angebracht wäre? (Nein, Scherz!
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Im 500 Geburtsjahr (?) von Calvin, hatten wir natürlich auch schon an der FTH ein (sehr löbliches) Plenum, wo Herr Dr. Hillbrands einen Vortrag über sein Leben, seine Theologie und Exegese hielt. In Erinnerung blieb mir der dringende Appell, die Instituio zu lesen, was ich bezeiten tun werde. Inbesondere die calvinistische Sicht der Heiligung und Rechtfertigung interessiert mich. Vielleicht war ich da bisher (zu) sehr pietistisch geprägt, und habe die Heiligung als Folge der Rechtfertigung verstanden, losgelöst von mir und gänzlich der übernatürlichen Kraft des Heiligen Geistes in mir zugeschrieben. Das Buch von J.I. Packer zum Thema “Heiligung” habe ich nicht fertig lesen können, wenn aber jemand ein anderes gutes Buch zu dem Thema kennt und mir dies empfehlen könnte, wäre ich ihm sehr dankbar dafür.
p.s. …

Your worst life now!
Joel Osteen has decided to help out Calvinists, especially, the ones who miss the big picture.
Q: For Calvinists, what is your advice for how they can slow things down and find peaceful moments and smile?
A: What Calvinists need to realize is that their predestination is the key. See, what Victoria and I have realized is that when you pronounce the word “predestination” your mouth starts to naturally form a smile. They just need to learn to hold that smile throughout the whole word, claim it and take the smile with them where ever they go. It’s that easy!