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Zwischen Himmel und Hölle

Als erster Beitrag in diesem Blog, der sich mit dem gelebten Christsein im Leben von jungen Menschen auseinander setzt, steht gleich eine Frage zur Diskussion, die sich jeder Christ nach weniger als 2 Monate schon gestellt hat.

Wie viel Einfluss hat die Welt auf mein Leben?

Ich bin im Moment ein wenig entsetzt darüber was in vielen Bereichen meines Lebens passiert. Mit vielem bin ich nicht einverstanden, kann mich aber schlecht dagegen wehren. Doch je mehr ich mit Freunden erlebe umso mehr stelle ich fest, dass nicht-christliche Freunde den Platz der Ausheul-Stellen einnehmen.
Andere Problematik:
“Mit wem kann man ma was unternehmen?” – allein die Frage sicherlich für viele reine Blasphemie. Ich selber merke jedoch, dass wenn ich mal etwas cooles machen möchte, meine Jugend (The Wave) mir nicht alle Möglichkeiten bietet. Wer von denen hat schon Zeit um mal nach Hamburg zu kommen und was zu machen?

Dem Leser wird wahrscheinlich klar, dass dabei natürlich auch die Worte Paulus’ in das Gedächtnis kommen: “Sei nicht dumm: Was dich umgibt, prägt dich!” (Felix Übersetzung :-p).
So ist es natürlich auch bei mir. Die Hände die ich fasse, die formen mich. Mein Glaube an die verändernde Kraft Gottes wird schwächer und ich traue ihm nicht mehr alles zu. Längst ist es nicht mehr mein Wunsch mit meinen Freunden über Gott zu sprechen – warum auch?

Jesus, der das einzige Fundament meines Lebens ist, wird ein Teil vorenthalten, der zumindest in meinem Alter sehr wichtig ist. Je weniger ich mit meinem christlichen Freunden die Freuden der Jugend genießen kann, umso weniger wird mich Gott da auch hinsichtlich seines Weges prägen können. Oder……..?

Diskussion eröffnet.

2 Responses to “Zwischen Himmel und Hölle”

  1. Kolja says:

    Hm, ich glaube da kann ich im Moment weniger zu deiner Situation posten als anzumerken, dass ich im Moment weder christliche noch nicht-christliche Freunde um mich habe. Ich habe zum Glueck meine wundervolle Frau, aber durch Hurricanes, umziehen und all das, habe ich hier niemanden in meinem Alter den ich ausser Sonntags in der Kirche sehe.
    Letztes jahr hatte ich allerdings das Problem, dass ich nicht einmal wenn ich gewollt haette etwas mit nicht Christen unternehmen haette koennen, weil ich niemanden kannte und auch nirgendwo irgend jemanden kennenlernen konnte.
    Wobei gleich die interessante Problematik aufkommt: Wie lernt man leute kennen, waehrend man ein Onlinestudium volbringt und aus Visatechnischen gruenden auch nicht arbeiten darf und somit Arbeitskollegen haette?

  2. Da Vincies Erbe says:

    Ich freue mich immer, wenn du mich anrufst um etwas mit mir zu unternehmen. Und was einen Besuch in Hamburg betrifft, so bin ich da auch recht flexibel, auch wenn ich durch nicht ganz gewöhnliche Arbeitszeiten etwas eingeschränkt bin, wie du weißt.

    Ich habe in letzter Zeit viel weniger Zeit mit meinen Freunden verbracht, als ich es gerne gemacht hätte und habe sie deswegen wohl teilweise auch vernachlässigt. Es hat sich gezeigt, dass wahre Freunde auch nach Fehlern noch zu mir stehen und für diese Menschen bin ich sehr dankbar.

    Christen sind nicht immer die besseren Freunde/Menschen aber sie sind für einige Sachen definitiv die geeigneteren Zuhörer, würde ich sagen. Manche Dinge können und werden meine Arbeitskollegen nicht verstehen, so lange sie nicht mit Gott leben.

    Eine wirklich lebendige Gemeinde in der man sich in Gottes schützende Arme genommen fühlt ist wirklich viel wert. Nach wie vor bin ich noch auf der Suche nach einem solchen Ort. Aber Menschen die mich Gott gegenüber dankbar werden lasse kenne ich schon.

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